Es ist dramatisch und wird immer ernster.

In der Schweizer Hotellerie und Gastgewerbe haben bereits fast 20 % ihren Betrieb aufgeben müssen. Weitere 20 % sind leider kurz davor.

die Anzahl der Restaurantbetreiber, die Corona tatsächlich überleben, hängt maßgeblich von der Geschwindigkeit und Anzahl der Beiträge von A-fonds-perdu ab.

70 % der Betriebe haben einen Härtefallantrag und 20 % haben noch keinen Härtefallantrag gestellt. Nur die Hälfte der Anträge wurde genehmigt, die andere Hälfte wartet seit mehreren Wochen auf eine Antwort. Das ist unhaltbar. Und bei 10 % sind noch unsicher, ob sie einen Antrag stellen sollen.

Aber auch wenn Geld geflossen ist, die A-Fonds-perdu-Beiträge reichen vorne und hinten nicht. Zwei von drei Unternehmen hatten sogar einen Umsatzverlust von deutlich unter zehn Prozent. Der Bund und die Kantone könnten das Doppelte zahlen. Denn die Obergrenzen für A-Fonds-perdu-Beiträge liegen bei 20% des Vorjahresumsatzes.

Stand: 4. März 2021